23. Februar 2010 @ 23:04 | htc, touch hd, windows mobile
Vor etwas mehr als einem halben Jahr habe ich über Erweiterungen des HTC Touch HD geschrieben. Mittlerweilen habe ich mehrere ROM’s ausprobiert und auch deren Tücken kennengelernt. So kam es immer wieder vor, dass ich eine schlechte Version eines ROM’s erwischte. Ein solches installiertes fehlerhaftes ROM bewog mich dann meistens den “Koch” zu wechseln. Heute ist es wieder einmal soweit. Gestern hatte ich den Fehler gemacht die neueste Version eines Miri ROM’s zu installieren, heute stürzte mir das HTC Touch HD leider mehrmals ab – ein neues ROM muss her.
Nach mehreren Minuten Recherche stand das ROM dann auch schon fest. Zugut gefällt mir die Windows Mobile 6.5 Version des Koches “Energy”. OK, noch schnell die korrekte Version herunterladen – schnell selbstverständlich bei Hotfile oder Rapidshare ohne Premiumzugang ein Fremdwort.

Nun ca. 1 Stunde später, nach dem Download und der Installation, konfiguriere ich das System. Bisher bin ich von Geschwindigkeit und Funktionalität dieses ROM’s sehr beeindruckt. Noch mal “schnell” die Termine und Kontakte synchronisieren und schon sind wir wieder einsatzbereit.
Die nächsten Tage werden es zeigen, ob mein Entscheid korrekt war…
Die Software MyMobiler ist eigentlich keine klassische Screenshots Software, im Gegenteil: sie lässt es zu das Windows Mobile Endgerät über ein PC Fenster fernsteuern zu können. Die Screenshotfunktion in der Fernsteuerungssoftware ist “nur” ein Nebenprodukt, funktioniert jedoch tadellos.

Das HTC Touch HD verbindet sich teilweise automatisch mit dem Internet und produziert dadurch unnötigen kostenpflichtigen Traffic. Um dieser Datenaustausch in den Griff zu bekommen bzw. überhaupt messen zu können, gibt es kein standardmässig vorhandenes Tool. Der kostenpflichtige SPB Wireless Monitor hat mich jedoch von Beginn weg überzeugt.
Mit diesem Tool lässt sich nicht nur die Gesamtdatenmenge aufzeichnen und zu einer Statistik zusammenführen, nein es wird gar getrackt, welches Programm diese Datenmenge verursacht. Damit konnte ich schnell identifizieren, dass zum Beispiel der RSS Hub standardmässig jeden Tag vollautomatisch eine “Unmenge” an Daten abholt. Ebenfalls ist es möglich in einem Wizard einen Preisplan auszuwählen oder gar einen selbst zu definieren. Ein weiteres Feature ist, dass Alarme definiert werden können. So verpasst man die Limiten nur noch selten. Natürlich sind auch alle Daten exportierbar. Ein weiteres kleines Popup-Tool gibt einen Gesamtüberblick über die heute generierte Datenmenge pro Verbindung – und wenn wir schon dabei sind: natürlich wird auch Wireless und USB Datenverkehr getrackt und differenziert aufgeführt.
Hier einige Screenshots dieses genialen Tools:




“Return of Investment” der 20$, welche das Tool kostet: unterhalb eines Monats…