Weiter geht es mit der Stadionabstimmung! Auch die gestrige negative Berichtserstattung über einige Spieler des FC Thun darf keinen Einfluss auf diese Abstimmung haben. Schliesslich geht es bei dieser Abstimmung um Thun und nicht um einige Privatpersonen, welche zufälligerweise für den FC Thun spielen. Hier der Leserbrief von Carlos Reinhard:
Thun Süd 2007 ist eben nicht Thun Süd 2006
Der Leserbriefschreiber (Anm. Stadion Thun-Süd: Das ist eine inakzeptable Geheimniskrämerei) postuliert , dass die Beteiligten für ein neues Fussballstadion nicht offen kommunizieren. Das Gegenteil ist der Fall! Die Stadioninvestorin (HRS), die Landbesitzerin (Burgergemeinde), das Unterstützungskomitee und der FC Thun agieren seit Wochen pro-aktiv. Nicht nur mit Printproduktionen und via elektronische Medien; sondern auch beim Volk – anlässlich von Marktstandaktionen oder Podiumsdiskussionen.Leider läuft die Abstimmung am 9. Dezember 2007 wiederum unter dem Titel «Thun Süd» – wie schon am 12.Februar 2006. Doch der Urnengang in drei Wochen hat mit der Abstimmung vom letzten Jahr nichts mehr gemeinsam! Im Nachgang zur ersten Vorlage wurde vom Stadt- und Gemeinderat eine telefonische Umfrage durchgeführt, wieso die damalige Variante keine Chance hatte. Die gewonnenen Erkenntnisse wurden für die bevorstehende Abstimmung allesamt berücksichtigt: keine Steuergelder für den Spitzensport, die öffentliche Hand finanziert die Breitensport-Infrastruktur, das Lachenareal muss öffentlich zugänglich bleiben und wird nicht überbaut. Der Stadtrat hat im Frühjahr 2006 über drei Millionen Franken gesprochen, um neue Rasenspielfelder bzw. Kunstrasenfelder zu erstellen. Diese Investition soll dem Breitensport zugutekommen. Zum Nachwuchs: Der FC Thun kann ohne Spitzensport den Nachwuchsbereich, welcher heute überaus erfreulich dasteht, nicht finanzieren. Für den Spitzensport ist ein neues Stadion absolut notwendig. Ein Vergleich: In der Super League haben von zehn Klubs nur Aarau, Luzern, Sion und Thun kein neues Stadion – ansonsten stehen oder entstehen im ganzen Land neue Arenen. In Aarau und Luzern hilft der Steuerzahler mit Millionenbeträgen mit; Thun bekommt gratis ein Stadion. Einzig bei den Erschliessungskosten wird die Stadt partizipieren.
Krawallaktionen sind überall möglich – ob in einem alten oder neuen Stadion. In einem neuen Stadion hingegen ist der Sicherheitsstandard auf einem anderen Niveau; die Eingangskontrollen und die Dispositive erfahrungsgemäss sehr gut.
An Carlos ein herzliches Dankeschön für den sachlichen und korrekten Leserbrief…