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Nov
12
2007

Stadion Thun-Süd: Lieben wir die Stadt, in der wir leben?

Heutiger Leserbrief aus dem Thuner Tagblatt von Sandra Ryser-Liebi:

Lieben wir die Stadt, in der wir leben?
Ein Komitee hat gegen den Stadtratsbeschluss das Referendum mit «Volksvorschlag» eingereicht. Dieses Komitee ist am Zerbröseln. Der Grund: Die Kommunikation rund um das Ende der Familiengärten hat versagt – und auch sonst fehlten die Argumente gegen ein Stadion in Thun Süd. Ende 2006 sind die Pachtverhältnisse der Familiengärten abgelaufen. Dass das Garten-Areal in Thun Süd geräumt werden muss, war immer klar und hat mit der Abstimmung am 9. Dezember für ein neues Stadion Thun Süd gar nichts zu tun. Die Stadt Thun, die Burgergemeinde, der FC Thun und die Stadion-Investorin HRS – alle wollen ein neues Stadion in Thun Süd. Eine Arena, die den Steuerzahler nichts kostet. Ein Geschenk also! Ein Päckli, welches vieles bietet. Das sind bei weitem nicht «nur» achtzehn Heimspiele des FC Thun während einer Saison. In einem neuen Stadion hätte alle Veranstaltungsarten Platz . Kurz: Mit einer neuen, modernen und multifunktionalen Arena hätte Thun wieder einmal etwas Neues zu bieten. Getreu dem Thuner Slogan: «Thun die Stadt. Lieben. Leben.» Deshalb sei der Gedanke zum Schluss erlaubt: Lieben wir Thun, die Stadt, in der wir leben? Wenn ja, dann lasst uns auch mal was tun für Thun. Lasst uns beispielsweise ein Stadion schenken – mit einem Ja zur Stadtrat-Variante.

Wer steckt heute überhaupt noch hinter dem Komitee “Klarheit”? Ist es nur noch der Herr Gänsli? Wurden die prominenten Mitglieder Thuns, welche sich lieber im Hintergrund halten, nur vorgespielt? Ich will Namen hören, sonst hat dies nämlich wenig mit Klarheit zu tun!

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