Montag, 6. August 2007: Vannes – Arradon – Port Blanc – Île aux Moines – Locmariaquer
Von Vannes aus ging es mit dem Velo nach Arradon, vorbei an diversen Austerzuchten. Weiter ging es nach Port Blanc, wo wir das Schiff auf die Île aux Moines nahmen. Diese kurze Passage war sehr eindrücklich (und extrem teuer). Die Gezeiten verwandelten die Meerenge in einen reissenden Strom.
Auf der île aux Moines fuhren wir an die südliche Spitze um uns den Dolmen anzusehen. Danach machten wir uns wieder auf den Rückweg zum einzigen Hafen auf der Insel. Unterwegs genossen wir an einem schönen Strand noch einige Stunden und verpflegten uns.
Am späteren Nachmittag holte uns dann ein Schiff ab und fuhr uns nach Locmariaquer. Dort quartierten wir uns in einem kleinen schönen Hotel direkt neben der Anlegestelle ein. Der Balkon vom Hotelzimmer war (bei Flut) nur gerade 5 Meter vom Meeresufer entfernt (auf der Golfseite).
Sehr eindrücklich waren die Gezeiten, durch welche sich das Meer jeweils zwei Mal im Tag zurückzog und wieder erschien. Wie schnell dies zum Teil geht, sollen die nächsten sechs Bilder demonstrieren. Zwischen dem ersten und dem letzten Bild der folgenden Boje liegen nur gerade zwölf Minuten. Hinzugefügt muss noch werden, dass sich dieser Strand im Golf befand, die gesamte Wassermasse – welche hier Flut bildeten – mussten zwischen Locmariaquer und Port Navalo (ca. 800 Meter) zuerst vom Atlantik in den Golf hineinfliessen. Dadurch gibt es 1. bis Vannes eine recht grosse Verzögerung der Gezeiten und 2. lässt die Wirkung (Höhe) etwas nach.
Ein kleiner Tipp: Wer in die Region von Morbihan verreist, soll sich vorher ein bisschen über Ebbe und Flut schlau machen (gerade spezifisch für diese Region).
Nach diesem wunderschönen Tag, genossen wir noch ein wunderbares Nachtessen in Locmariaquer.
Hier noch der GPX Track des gesamten Tages (leider auf der Überfahrt nach Locmariaquer etwas unvollständig):
Und zu guter letzt noch das Video: