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Mai
16
2007

Espace Medien: Die Hetzjagd gegen den FC Thun geht weiter

Schon fast gar lange war es “ruhig” in der Berichtserstattung rund um den FC Thun. Doch heute haben die Espace Medien wieder einmal einen Giftpfeil in die Richtung der Berner Oberländer abgeschossen. Zufälligerweise ist gerade heute das Berner Derby und die Espace Medien rechnen wohl höchstens noch mit einem Sieg gegen die Thuner für die kommenden drei YB-Spiele (Thun, FCB und FCZ) – immerhin geht es da noch um die Qualifikation für den UEFA-Cup. Da muss die Espace Mediengruppe natürlich noch etwas für Unruhe in den Thuner Reihen sorgen (auch wenn komplett aus den Sternen gegriffen). Das der UEFA-Cup in einem halbleeren Wankdorfstadion natürlich wichtiger ist als der Verbleib des FC Thun in der höchsten Spielklasse (“Klasse”, dass ich nicht lache), ist für den Medienpartner des FC Thun (ja genau, die Espace Medien sind der Medienpartner des FC Thun) natürlich vollkommen egal. Sie sind ja Stadtberner oder so.

Nein, ist natürlich schon klar. Der FC Thun hätte bereits jetzt ins Ungewisse Verträge für die nächste Saison unterschreiben und bereits die komplette Saison verplanen sollen. Dem FC Thun ist ja der Ligaerhalt nicht mehr zu nehmen (zumindest laut dem Medienpartner). Da der FC Schaffhausen aber immer wieder für Überraschungen gut ist, kann man schlichtwegs nicht davon ausgehen, dass diese noch mindestens 3 Punkte irgendwo liegen lassen – die Hand ins Feuer legen würde ich dafür wirklich nicht, zumal die letzte Begegnung noch die Direktbegegnung ist.

Nein, stattdessen bringt man wieder einmal Unruhe in die Mannschaft und in die Bevölkerung, die tatsächlich jeden Seich dieses Käseblattes (Thuner Tagblatt ist bestandteil der Espace Medien Gruppe) glauben. Glaubt mir: der Blick ist die bessere Informationsquelle als das TT!

Ich würde hier wahrscheinlich über diesen Artikel hinwegsehen, nur scheint es leider seit gut 1 1/2 Jahren an der Tagesordnung dieser sogenannten Medient zu liegen, in den FC Thun Unruhe zu bringen. Angefangen hat alles mit den ersten Anzeichen von Schönenbergers Entlassung. Leider kam die Entlassung viel zu spät. Damals hatte das Thuner Tagblatt bereits einen solchen Schaden angerichtet, dass man schlichtwegs nicht mehr anders konnte, als bis nach der Abstimmung zu warten, sonst wäre das Stadionprojekt wohl noch klarer den Bach herunter. Alle sahen nur den Schönenberger und die Champions League – doch in der Meisterschaft sah es ganz bitter aus. Für die Spieler war die Champions League eine Plattform, um sich weiter zu empfehlen. Da brauchte es keine Künste als Trainer eine gefestigte und kämpferische Mannschaft zu stellen. In der Meisterschaft hingegen versagte der Trainer hier komplett.

Dann kam der Heinz Peischl – wer mal mit ihm gesprochen hat, ein ganz flotter und guter Typ. Weil er nicht gerne mit den Medien kommunizierte wurde er vom Thuner Medienpartner durch den Wolf gelassen – mal für mal. Der Heinz Peischl war schlichtwegs für alle (Medien und Bevölkerung) an allem schuld (Misserfolg). Die Spieler jedoch wurden nie angegriffen, wobei ein Herr Gerber zum Beispiel Spiel um Spiel lächerlicher spielte. Es kam sogar soweit, dass einige Spieler den Sündenbock auch dem Trainer in die Schuhe zu schieben begannen.

Dann kam der Saibene führte die Arbeit von Heinz Peischl mehr oder weniger fort (alles kann man in wenigen Monaten nicht ändern) und alles war gut. Der Sündenbock war weg und auch die Spieler schienen plötzlich wieder das Wort “Fussball” zu kapieren. Logisch möchte man den Saibene behalten, doch noch ist es erstens zu früh darüber zu entscheiden (der Ligaerhalt ist noch nicht defintiv) und zweitens hat er die nötige Lizenz nicht. Da kann man drehen und machen was man will, da kann der FC Thun nun wirklich nichts dafür (einen Scheltbrief an die Fussballmafia SFV wäre hier angebrachter).

So, hoffen wir nun auf drei Thuner Punkte und mögen sie die Berner vor einer UEFA-Cup Blammage bewahren. Und hoffen wir (wohl eher vergeblich), dass der Medienpartner des FC Thun wieder einmal anständig recherchierte Berichte zu solchen Themen abdruckt und nicht nur auf Boulevard und Klatsch aus ist.

Hier noch der Link zum Artikel: http://www.espace.ch/artikel_372638.html

Permanentlink zu diesem Beitrag: http://www.matusz.ch/blog/2007/05/16/espace-medien-die-hetzjagd-gegen-den-fc-thun-geht-weiter/

1 Kommentar

  1. Patrick sagt:

    Bravo liebe Espace Medien! Am Wochenende spielt jetzt GC – Thun (gibt wohl wiedereinmal eine Kanterniederlage für Thun) und Schaffhausen gegen Aarau (denke mal Schaffhausen wird es ohne Probleme richten). Und dann kommt es am Donnerstag darauf zum “verlieren verboten”-Spiel FC Thun – FC Schaffhausen. Gewinnt Schaffhausen ist Thun in der Barrage. Ist das den Espace Medien bewusst oder haben sie nur wieder einmal die halbe Wahrheit gekannt (also absolut mies recherchiert – wie immer)?

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